Scanner – wenn ich wüsste, was ich will

Scanner sind Menschen, die allgemein als vielbegabt, Multitalent oder Universalist bezeichnet werden.
Zu ihren Stärken zählen Kreativität, schnelles Lernen, vielseitiges Interesse, Flexibilität, schnelles Zurechtfinden in neuen Bereichen.
Scanner sind in der Regel kreative und unkonventionelle Köpfe, die sich nicht auf herkömmliche Denkmuster festlegen lassen.

Sobald das ENTWEDER-ODER sich des Denkens bemächtigt, verschwindet der natürliche Einfallsreichtum.

Was Scannern schlecht gelingt ist:
Länger an einer Sache dran zu bleiben; sie verzetteln sich leicht zwischen ihren vielen Ideen, sie können sich schwer entscheiden und haben häufig große Selbstzweifel.

Scanner-Persönlichkeiten können ihren Gesprächspartner leicht verwirren, denn ihre Gedanken sind im Allgemeinen sehr schnell unterwegs, ständig auf der Suche nach neuen Möglichkeiten, sich anzudocken.
Wenn die Gedanken für einen Moment das „RICHTIGE“ gefunden haben, sind sie im nächsten Moment schon wieder auf der Suche nach neuem INPUT.
Das ist gut so! Denn durch dieses ausgelebte Bedürfnis erlangt die Scanner-Persönlichkeit ZUFRIEDENHEIT.

Trifft eine Scanner-Persönlichkeit auf einen Gesprächspartner, der sehr gradlinig ausgerichtet ist, wird die Scanner-Persönlichkeit bei dem Gesprächspartner schnell für Verwirrung sorgen; denn der Gesprächspartner bevorzugt die klare, eindeutige Ansprache. Er will dem Sachverhalt auf den Grund gehen. Er will das Für und Wider gegeneinander abwägen. Er hat ein klares Ziel vor Augen. Da ist es für den Gesprächspartner eine Belastung, wenn nicht gar eine Zumutung, Umwege in Kauf zu nehmen.

Zur Verdeutlichung erzähle ich folgende Geschichte:

Sie sind der gradlinige Gesprächspartner und wollen auf dem direkten Weg von A nach B. Sie haben jedoch ihren Hund bei sich, der den ganzen Vormittag ruhig und zufrieden an ihrer Seite gelegen hat.
Der direkte Weg von A nach B führt durch ein Waldstück, das von Hundehaltern und ihren Hunden bevorzugt besucht wird.
Was passiert jetzt, wenn Sie mit ihrem Hund diesen Weg gehen?
Sie würden am liebsten Laufen!
Ihr Hund hingegen möchte sich als Erstes Erleichterung verschaffen, dann möchte ihr Hund „Zeitung lesen“, dann mit dem nächsten Hund spielen, ja am besten toben, und dann gibt es da noch die läufige Hündin, mit ihrem unwiderstehlichen Duft…

An dieser Stelle beende ich meine kleine Geschichte und frage Sie:
„Können Sie sich in diese Geschichte hineinversetzen?“
Dann wissen Sie jetzt, wie sich ein Scanner oftmals fühlt.

Ein Gedanke zu „Scanner – wenn ich wüsste, was ich will“

  1. Liebe Andrea, mir gefällt dein Blog sehr gut. Mach weiter damit, du wirst noch viele Menschen erreichen.
    Ich glaube, ich habe etwas von einem Scanner.
    Herzliche Grüße
    Jacqueline

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